carolas nähmaschine

carolas nähmaschine

ich nähe seit 1961, meine mama hat es mir beigebracht.

irgendwann stand sie da, die alte Dürrkopp tretmaschine. noch auf ihrem gußeisernem gestell. aber das wurde bald gegen einen nähschrank mit abklappbarer maschine ausgetauscht. 1970 zog eine elektrische, mit zick-zackstich, ein. ich weiß nur noch dass die bei hertie gekauft wurde. und die habe ich dann 1972 übernommen, als mama sich eine neue privileg kaufte. bis 1975 habe ich sehr viel, alles, damit genäht. und dann wollte ich eine neue, modernere. so kam ich zu meinem grünen nähfrosch, der noch immer bei mir näht.

aller blog-anfang ist schwer . . .

plänePosted by carola Wed, December 28, 2011 12:49
. . . besonders wenn es sich dabei um einen handelt, der eigentlich von fotos, vielen fotos lebt.
nähen und nicht sehen/zeigen können was genäht wurde, geht ja nun gar nicht.

ich habe mich in diversen nähblogs umgetan und weiß inzwischen, jeder einzelne knopf will gezeigt, gesehen werden.
nicht nur wie er aussieht, auch wo er herkommt, und warum er jetzt hier, ganz genau hier sitzt . . .
naja, ganz so verrückt ist es bei den aktiven näherinnen nun auch wieder nicht.smiley

ich will mal abwarten wie ich mich so in die große masse einfügen kann.

meine pläne laufen ja auf zwei, max. drei bestimmte ziele zu.

der erste plan, ist das projekt patchworkvorhänge für das schlafzimmer.
ein RIESEN-projekt.
7 vorhänge a 1,40 m breite und 2,30 m höhe.
die vorderseite in bunten blautönen gepatcht;
eine flieseinlage;
und dann noch eine "uni" rückseite, die aus einem mille fleurs optik uralt polyester bestehen wird. - davon habe ich über 30 m am lager . . .

der zweite plan, ist ein gesamtprojekt von änderung,
dutzender von liebgewordenen kleidungsstücken. nicht nur fehlende zentimeter stoff sollen ergänzt werden; die ergänzung soll auch noch peppig, witzig, individuell sein. entsprechende notizen was wie mit welchem stoff geändert werden soll, habe ich schon.

der dritte plan, ist ein großer wunsch.
ich möchte schatz' viele hemden, die leider nur am kragen durchgeschwitzt und manchmal auch an den manschetten der viel zu langen ärmel durchgewetzt sind, tauschen. genauer gesagt "wenden". das ist ein sehr hehres projekt das viel nähkunst, geduld und auch mut erfordert. - wenn ich mich da ran traue, und es auch wenigstens teilweise gut gelingen würde . . . ich würde mir selber auf die schulter klopfen.

und jetzt fange ich mal mit bildern meiner victoria hier an, damit es auch ein passendes foto da oben zu sehen gibt.

  • Comments(2)

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Posted by carola Sun, January 01, 2012 13:48

Danke liebe Lucy,
für diesen ersten Kommentar *puuhh*
naja, es sind extrem hochwertige hemden.
danke für dein angebot mit dem einscannen, ich denke ich weiß wie das prinzip geht, mein problem ist das ablösen der aufgebügelten vlieseline . . . steht dazu was in deinem nähbuch ?
ansonsten muß ich mal guggeln. - hat ja aber auch noch zeit . . .

und blusen . . . da kann ich mit handeln . . . smileysmiley

lg
carola

Posted by Lucy Sun, January 01, 2012 13:19

Dann herzlich Wilkommen in der Nähbloggerwelt! Das dritte Vorgaben ist ja sehr ambitioniert - in einem alten Nähbuch habe ich eine Anleitung, wie das Wenden von Hemdkragen geht, soll ich dir das mal scannen? Ich würde ja sagen "näh' dir doch Blusen draus", aber so viele Blusen, wie irgendwann abgewetzte Hemden da sind, braucht ja auch kein Mensch.

viele Grüße und gutes neues Jahr!